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Jenseits der Manosphäre: Männlichkeiten heute

Jenseits der Manosphäre: Männlichkeiten heute

Museumplein 10, 1071 DJ Amsterdam, Netherlands
Veranstalternd mit 35 Künstlern aus verschiedenen Generationen, stellt die Ausstellung die Männlichkeit als Machtdarstellung, aber auch als erfahrenes, fragiles und widersprüchliches Phänomen in Frage. Durchschlagende Installationen, immersive Videos und mutige Gemälde dekonstruieren Stereotypen von Stärke und Dominanz und setzen Intimität, Vulnerabilität und Alltagsnormalität neben die Aggression der “manosphere”, die vom Trumpismus beeinflusst ist. Historische Werke der 1960er Jahre, wie von Eduardo Paolozzi oder Paul McCarthy, treffen auf zeitgenössische Werke von Salman Toor und Bruno Zhu und erforschen Klasse, Fetischismus und Populärkultur. Die Männlichkeit entfaltet sich vielschichtig: Autorität wird von Zuneigung durchdrungen, Kontrolle neben Misserfolg, in einem Feld von umstrittenen Gesten und Wünschen. Sven Gex analysiert Influencer als neue männliche Vorbilder; Hamishi Farah porträtiert Wolfgang Tillmans als Ikone der 2000er Jahre; SoiL Thornton blockiert Passagen mit einem aufblasbaren “Husband Chair” und ironisiert die männlichen Erwartungen. Reba Maybury kehrt die traditionellen Nacktbilder von Leo Gestel um, um Kräfteverhältnisse zu verschieben. Ohne in einfache Empörung zu verfallen, lädt der Rundgang zu einer differenzierten Reflexion über persistierende soziale Normen ein und feiert freie Ausdrucksformen. Ein unverzichtbarer Termin, um die aktuellen Geschlechterspannungen zwischen vorherrschenden Klischees und vielfältigen Hoffnungen zu entschlüsseln.
  • Ein Dialog zwischen Generationen von Meisterwerken und zeitgenössischem Kunstwerk
  • Eine unverblümte Analyse der männlichen Verletzlichkeit und von Geschlechterstereotypen
  • Eine große Vielfalt an Materialien von immersiver Videokunst bis hin zu klassischer Malerei

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