Leonora Carrington: Die symptomatische Surrealismus
Freud Museum London
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Zwischen 1939 und 1945 verwandelte Leonora Carrington das Grauen des Krieges und ihre eigenen psychologischen Zerrissenselekt in eine seltene, traumartige Welt. Das Freud Museum versammelt zum ersten Mal ihre Schaffen aus dieser entscheidenden Periode, in der die Künstlerin eine einzigartige visuelle Sprache entwickelte. Ihre Leinwände werden von hybriden Wesen und symbolischen Tieren belebt, die die Tiefen des weiblichen Unterbewusstseins sondieren, weit weg von den ausgetretenen Pfaden des klassischen Surrealismus. Dieser Dialog zwischen ihren mystischen Visionen und dem intimen Rahmen des ehemaligen Hauses von Sigmund Freud bietet einen neuen Einblick in ihre Widerstandsfähigkeit. Ihre Werke zeugen von einer Sinnsuche durch Trauma und bestätigen ihren Platz als eine bedeutende und unerschrockene Figur. Eine außergewöhnliche Gelegenheit, der Intimität einer Schöpferin näher zu kommen, die bis zum 28. Juni 2026 in der Lage war, ihre Qualen in eine faszinierende persönliche Mythologie zu verwandeln.