Nhu Xuan Hua manipuliert die digitale Materie, um die Erinnerungen an die Auswanderung greifbar zu machen. Ab dem 16. April 2026 enthüllt der Künstler eine Reihe surrealistischer Porträts, bei denen Körper scheinbar zu zerfallen oder mit ihrer Umgebung zu verschmelzen zu wirken. Diese poetische Arbeit bedient sich seiner eigenen Familienarchive, um zu untersuchen, was im Laufe der Migration weitergegeben, verloren oder verändert wird. Fern von klassischen Darstellungen nutzen seine Bilder gesättigte Farben und Transparenzspielereien, um die Fluidität diasporischer Identitäten zu veranschaulichen. Zwischen kulturellem Erbe und stillen Traumata bietet diese Präsentation bei Autograph einen Blick von beispielloser Intensität auf die Suche nach Zugehörigkeit und die intergenerationellen Bindungen. Ein einzigartiges und bewegendes visuelles Erlebnis, das bis zum 19. September 2026 bewundert werden kann.