Im Jahr 1960 führte die Unabhängigkeit Nigerias zu einer mutigen Kunstbewegung: dem Nigerianischen Modernismus. Diese Ausstellung, im Herzen von London, beleuchtet eine entscheidende Epoche der nigerianischen Kunst von den 1940er bis zu den 1970er Jahren, in der europäische Techniken mit tief verwurzelten afrikanischen Traditionen verschmolzen wurden. Von lebhaften Gemälden über komplexe Skulpturen bis hin zu Textilien und Archivdokumenten enthüllt die Ausstellung das Werk vonikonischen Figuren wie Ben Enwonwu und Uche Okeke. Diese Künstler schufen eine eigenständige visuelle Sprache und betonten die nigerianische kulturelle Identität, während sie sich mit der Welt der modernen Kunst auseinandersetzten. Die Ausstellung untersucht auch die künstlerischen Verbindungen zwischen Nigeria, London und anderen kulturellen Zentren und zeigt den Einfluss dieser Produktion auf die postkoloniale Nation. Kostenlos und bis Mai 2026 zugänglich, ist es eine Feier der reichen und vielfältigen Welt der modernen afrikanischen Kunst.