Am Anfang des 16. Jahrhunderts verwandelte Margarete von Österreich ihren immensen Kummer in eine einzigartige architektonische Leistung. Dieses Grabmonument, errichtet, um ihre Verbindung mit Philibert dem Schönen zu ehren, erhebt sich als Hymne aus Stein über die verlorene Liebe. Das Gebäude entfaltet eine filigrane, verspielte gotische Steinschnitttechnik, die mit atemberaubender Feinheit versehen ist und prächtige Prinzengräber mit seltener Ornamentik beherbergt. Der Weg führt durch drei ruhige Klöster und eine Kirche mit leuchtenden Glasfenstern, die Zeugen einer außergewöhnlichen Hingabe sind. Dieses wahre Juwel der Renaissance ermöglicht es, den politischen und künstlerischen Einfluss dieser außergewöhnlichen Frau durch die Jahrhunderte zu erfassen. Papierführer in mehreren Sprachen, von Japanisch bis Portugiesisch, erleichtern das Verständnis jedes einzelnen Details dieser emotionalen und historischen Epopee.