Künstlerische Auswahl: Arthur Jafa—Weniger ist morbid
Museum of Modern Art (MoMA)
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Arthur Jafa fordert die Codes des MoMA heraus, indem er eine Auswahl von Werken orchestriert, die die Bescheidenheit des traditionellen Minimalismus ablehnen. Ab dem 19. November 2025 wird der Filmemacher und bildnerische Künstler, ein visionärer Kopf, die Galerien für eine großzügige und bewohnte Schau nutzen. Fernab akademischer Hierarchien feiert seine Herangehensweise die ästhetische Kraft afroamerikanischer und diasporischer Kulturen. Videos, Performances und Gemälde führen einen intensiven Dialog zwischen kollektivem Gedächtnis und politischen Dringlichkeiten. Diese kuratorische Proposition verwandelt das Museum in einen Raum der Widerstandsfähigkeit, der beweist, dass Kunst ein wesentlicher Motor gesellschaftlicher Transformation und Identitätsaffirmation ist. Eine seltene Gelegenheit, die Vitalität der zeitgenössischen Kunstszene durch Geschichten sowohl persönlich als auch universell zu erleben, sichtbar bis zum 5. Juli 2026.