Louise Bourgeois hat ihr Leben damit verbracht, ihre Erinnerungen und Emotionen in Gewittermonumente zu verwandeln. In der Galerie Hauser & Wirth stellt eine Reihe von Installationen ihre instinktive Beziehung zu Wolle, Garn und Nähen offen. Die Künstlerin nutzt diese häuslichen Materialien, um schützende Umgebungen zu schaffen, in denen eine intime Erzählung mit der universellen Geschichte verschmilzt. Jedes Werk zeugt von ihrer Fähigkeit, gewöhnliche Materialien in eine poetische Reflexion über das Leben und die Selbstheilung zu verwandeln. Zwischen dem 12. Dezember 2025 und dem 18. April 2026 beleuchtet dieser sensorische Weg die Kraft ihres künstlerischen Erbes. Indem sie sich uralte Techniken wieder aneignet, gibt sie den Geschichten, die oft im Schatten geblieben sind, eine Stimme. Dies ist eine seltene Gelegenheit, die spirituelle Tiefe einer Schöpferin zu erahnen, die die zeitgenössische Kunst durch die reine Kraft eines Fadens neu definiert hat.