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Sklavenexponate im Mittelmeer. 17. bis 18. Jahrhundert

L'Institut du Monde Arabe

Termine
31. März 2026 – 20. Juli 2026
Preis
Eintritt frei
Sklavenexponate im Mittelmeer. 17. bis 18. Jahrhundert - L'Institut du Monde Arabe
Während über drei Jahrhunderte, zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert, das Mittelmeer Schauplatz eines tragischen Schicksals war, das seine Ufern teilte. Das Institut für den Arabischen Welt – IMA – lüftet ein unbekanntes Kapitel unserer gemeinsamen Geschichte auf: die gegenseitige Knechtschaft christlicher und muslimischer Bevölkerungsgruppen. Durch eine Auswahl außergewöhnlicher Kunstwerke, die selten der Öffentlichkeit präsentiert werden, offenbart dieser historische Weg die tiefe Spuren, die diese zwangsweisen Tauschgeschäfte auf das materielle Kulturerbe in Europa hinterlassen haben. Von Alltagsgegenständen bis hin zu Goldschmuckstücke – jeder Fragment zeugt von der menschlichen Realität hinter den Seeschlachten. Dieses bedeutende Ereignis, das vom 31. März bis zum 20. Juli 2026 zu sehen ist, bietet eine notwendige Reflexion über die Wurzeln unserer mediterranen Gesellschaften durch künstlerische Zeugnisse absoluter Seltenheit.