Mickalene Thomas ebnet mit ihrer ersten umfassenden Retrospektive im Grand Palais Geschichte und wird damit die erste afroamerikanische Künstlerin, die eine Ausstellung dieser Größenordnung erhält. Ihre monumentalen Werke stellen Traditionen der Kunstgeschichte in Frage und stellen die schwarze Frau in den Mittelpunkt der Erzählung. Durch lebendige Kompositionen verwandelt sie Intimität und Zuneigung in eine politische Befreiungskraft. Diese Feier von Freude und Selbstbestimmung bricht mit konventionellen Blickwinkeln, um eine inklusive und strahlende Weltsicht zu bieten. Zwischen Malerei, Fotografie und Video zeugt ihre Arbeit von einer ästhetischen Suche, bei der jeder Porträt zu einem Hymnus auf Würde und Solidarität wird. Dieses bedeutende Ereignis, das die Codes der zeitgenössischen Repräsentation neu definiert, findet vom 17. Dezember 2025 bis zum 5. April 2026 im Grand Palais statt.