Noa Eshkol, 1924–2007. Tanz und Kompositionen
Musée d'Art et d'Histoire du Judaïsme
- Termine
- 16. April 2026 – 30. August 2026
- Preis
- Eintritt frei

Noa Eshkol revolutionierte die israelische Kunstszene, indem sie eine universelle Sprache für den Tanzbewegung schuf. Zu ihrer ersten Retrospektive in Frankreich stellt das Musée d’Art et d’Histoire du Judaïsme ihren einzigartigen Werdegang dieser visionären Choreografin in den Fokus. Seit den 1950er Jahren verzichtet sie auf Erzählungen zugunsten reiner Abstraktion und transkribierte den Tanz in mathematische Notationen, bevor sie ihn in monumentale „Wandteppiche“ übertrug. Diese farbenprächtigen Textilassemblagen, die ohne vorherige Naht oder Zeichnung hergestellt wurden, dialogieren hier mit Videodokumenten, Fotografien und neuen Skizzen. Eine Gelegenheit, die unglaubliche Modernität einer Künstlerin zu erfassen, die Strenge der Geste und Freiheit der Materie vereinte. Diese außergewöhnliche Veranstaltung findet vom 16. April bis zum 30. August 2026 statt.