Mireille Blanc kehrt erneut an den Wänden der Galerie Anne-Sarah Bénichou vom 21. März bis zum 17. Mai 2026 aus. Für diese dritte persönliche Ausstellung sondiert die Künstlerin die feine Grenze zwischen dem vertrauten Objekt und seinem verschwommenen Gedächtnis. Aus anonymen Fotografien oder alltäglichen Details gestaltet sie die Materie so um, dass sie fast fleischliche Tiefe erhält. Ihre Werke stellen unsere Wahrnehmung in Frage: ein Stoff, ein Sammelsurium oder eine Silhouette werden zu visuellen Rätseln, bei denen die Farbe noch immer zu vibrieren scheint. Durch die Arbeit mit der Bildkomposition und dem Korn verwandelt sie das Gewöhnliche in eine poetische und beunruhigende Erfahrung. Es ist eine besondere Gelegenheit, die Metamorphose unserer inneren Bilder unter dem Pinselstrich einer bedeutenden Figur der zeitgenössischen Malerei zu beobachten.