Bevor Simone Jacob vor dem Panthéon stand und ihre Geschichte Frankreichs schrieb, teilte sie mit ihren Schwestern Madeleine und Denise eine fusionierte Verbundenheit. Der Mahnmal des Judentums beleuchtet diese unbekannte Intimität, fernab der Tische der Nationalversammlung. Der Weg führt durch die Zartheit einer jungen Generation in Nizza, die plötzlich durch die Durchsuchungen und das Grauen der Deportation zerstört wurde. Durch persönliche Archive und eindringliche Berichte verdeutlicht diese Präsentation, wie ein unzerbrechlicher Geschwisterband sich zu einem lebensrettenden Schutz vor Unmenschlichkeit entwickelte. Es ist eine sensible Reise, die dem geraubten Unschuld und der Widerstandsfähigkeit einer Familie ein Gesicht verleiht angesichts der Barbarei. Vom 10. Februar bis zum 16. Oktober 2026 bietet diese Ausstellung einen erschütternden Einblick in die Gestaltung eines außergewöhnlichen Schicksals, das in brüderlicher Liebe und Leid geprägt wurde.