Valérie Simonnet investiert ab dem 31. März 2026 die Galerie 55 mit einer fotografischen Arbeit, die die Codes der Wahrnehmung in Frage stellt. Die Künstlerin konzentriert sich auf die Erfassung des rohen Augenblicks, wo Natur und Mensch ohne Hierarchie koexistieren. Ihre Werke feiern eine Weltanschauung, die horizontal ist, in der jeder Detail des Alltags seine Rechte zurückerhält. Das Auge des Fotografen richtet sich auf Licht, Texturen und die stille Präsenz der Dinge und bietet ein visuelles Erlebnis von großer Aufrichtigkeit. Diese Reihe vermeidet Künstlichkeit und konzentriert sich auf eine Ästhetik der Einfachheit und Reduktion. Der Aufenthalt, der bis zum 11. April 2026 geöffnet ist, lädt zu einer kontemplativen Pause ein, um die ruhige Kraft der Bilder zu beobachten. Eine seltene Gelegenheit, die Meisterschaft einer Künstlerin zu schätzen, die ihre Sujets in voller Freiheit atmen lässt.