Lange Zeit als „unkultes Viertel Nr. 1“ bekannt, erlebte dieser Bezirk im Herzen der Hauptstadt eines der mutigsten Bauprojekte des 20. Jahrhunderts. Bevor die berühmten bunten Rohre in den Himmel ragten, war das Gelände lediglich ein riesiger Freifließplatz, eine städtische Narbe, die auf die Zerstörungen der 1930er Jahre zurückgeht. Das Pompidou-Haus zeichnet diesen spektakulären Wandel anhand eines dokumentierten Weges nach. Man verfolgt die Entwicklung eines ehemaligen vernachlässigten Raumes, der zum pulsierenden Zentrum der zeitgenössischen Kultur wurde. Diese lebendige Retrospektive ermöglicht es, den architektonischen und sozialen Einfluss eines Projekts einzufangen, das bei seiner Ankündigung Puristen schockierte, bevor es die ganze Welt eroberte. Die Termine erstrecken sich vom 21. März bis zum 18. Juli 2026, um die Seele eines stetig neu erfindenden Paris einzufangen.