Ab dem 26. Februar und bis zum 17. Mai 2026 verschwindet die urbane Architektur, um Platz für eine lichtgesteuerte Choreografie zu machen, die auf die Bewegungen der Passanten reagiert. Dieser Pfad verwandelt die Fassaden der Stadt in interaktive Oberflächen, bei denen die Technologie dem Fantasieangebot dient. Hier beeinflusst das Publikum die Projektionen direkt und schafft ein ständig im Wandel befindliches, gemeinschaftliches Werk im Laufe der nächtlichen Begegnungen. Durch das Herausfordern der Codes der digitalen Kunst bietet diese Veranstaltung einen poetischen Spaziergang, bei dem die Wände die Absichten derer erfassen, die sie berühren. Bis zum Frühling verwandelt sich die gewohnte Landschaft in ein partizipatives Lichtspiel, das ein neues sensorisches Erlebnis bietet und den städtischen Alltag neu belebt. Eine Einladung, die Wahrnehmung des gemeinsamen Raums durch die einfache Kraft der menschlichen Präsenz zu verändern.