Marco Tirelli verwandelt die Säle des Palazzo Esposizioni in ein Theater aus Schatten und Licht vom 17. März bis zum 12. Juli 2026. Der italienische Künstler formt imaginäre Architektur, die den Gesetzen der Perspektive trotzt und Brücken zwischen der greifbaren Welt und reiner Abstraktion schlägt. Durch seine Leinwände und Installationen verliert sich der Blick in hängende Volumen und stille Geometrien. Dieser monografische Rundgang, der im Echo der Werke von Mario Schifano präsentiert wird, offenbart ein Werk, das von Metaphysik geprägt ist, in dem jeder Entwurf einen Traumfragment einfangen scheint. Fernab von klassischen Darstellungen laden diese Kompositionen zu einer kontemplativen Pause ein und verwandeln den Besucher in Zeugen von Räumen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Es ist eine besondere Gelegenheit, die technische Meisterschaft eines Künstlers zu erleben, der mit unseren räumlichen Wahrnehmungen spielt, um unsere visuellen Gewissheiten zu erschüttern.